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Im Bereich der Haus- und WEG-Verwaltung sind wir gerne für Sie tätig. Wir garantieren eine sachgerechte und zuverlässige Verwaltertätigkeit basierend auf umfassenden fachlichen Kenntnissen und mit der Erfahrung von über 20 Jahren Tätigkeit.

Für ihre Eigentumswohnung bieten wir ebenfalls gerne die komplette Verwaltung an. Wir helfen und beraten Sie bei der Vertragsgestaltung und deren Abwicklung , dem Mietinkasso, bei Wartungen, Reparaturen und selbstverständlich bei Betriebskostenabrechnungen.

Der Mieter verschwindet und hinterläßt aber diverse Gegenstände in der Wohnung. Ab wann gilt die Wohnung dennoch als zurückgegeben? Sicherlich ein fast alltägliches Problem. Das LG Berlin hat hierzu einmal eine Art Faustformel entwickelt. Sofern die Beräumung der Wohnung das Dreifache der Wohnungsmiete übersteigt, liegt keine ordnungsgemäße Wohnungsrückgabe vor. ( LG Berlin v. 23.04.2001-62 S 500/00 )

 

Übergibt der Vermieter die Wohnung nicht rechtzeitig zum Vertragsbeginn, setzt er sich u.U. weitreichenden Schadenersatzansprüchen aus. Selbst eine Übergabe an Sonn-und Feiertagen ist zumutbar. Durch den Vertragsbeginn ist die Bestimmung des § 193 BGB abbedungen worden.    Dem Mieter steht bei einer verspäteten Übergabe, und sei es nur ein Tag, ein fristloses Kündigungsrecht wegen Nichtgewährung des vertragsgemäßen Gebrauchs zu. Sind in der Wohnung zahlreiche Wände nicht in neutralen Farben gestrichen, kann der Mieter die Wohnung als nicht übergabefähig ablehnen. In der Zeit zwischen Vertragsschluss und der Übergabe der Mietsache finden die Vorschriften über die Leistungsstörung, §§ 280 ff und §§ 323 bis 326 BGB, Anwendung. ( LG Berlin vom 16.03.2012, 65 S 219/10 ) 

 

Ein Mieter verliert seinen Anspruch auf Wohngeld, wenn er im Bewilligungszeitraum keine Mietzahlungen leistet. Das Wohngeld wird nämlich nur fällig, wenn der Mieter tatsächlich Aufwendungen für seinen Wohnraum erbringt. ( OVG Lüneburg v. 29.05.2012- 4 LA 114 / 12 )   

 

Eine Heikostenabrechnung kann nur nach dem Leistungsprinzip erfolgen. Es dürfen also nur die im Abrechnungszeitraum tatsächlich angefallenen Kosten umgelegt werden. Bei einer fehlerhaften Abrechnung ist die Anwendung des § 12 Abs. 1 HeikostenV ausgeschlossen. BGH v. 01.02.2012-VIII ZR 156/11                                                                                       

Bei den sogenannten kalten Betriebskosten ist allerdings eine Abrechnung nach dem Abflussprinzip zulässig. (BGH v. 20.02.2008-VIII ZR 49/07)