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Im Bereich der Haus- und WEG-Verwaltung sind wir gerne für Sie tätig. Wir garantieren eine sachgerechte und zuverlässige Verwaltertätigkeit basierend auf umfassenden fachlichen Kenntnissen und mit der Erfahrung von über 20 Jahren Tätigkeit.

Für ihre Eigentumswohnung bieten wir ebenfalls gerne die komplette Verwaltung an. Wir helfen und beraten Sie bei der Vertragsgestaltung und deren Abwicklung , dem Mietinkasso, bei Wartungen, Reparaturen und selbstverständlich bei Betriebskostenabrechnungen.

Ein Mieter verliert seinen Anspruch auf Wohngeld, wenn er im Bewilligungszeitraum keine Mietzahlungen leistet. Das Wohngeld wird nämlich nur fällig, wenn der Mieter tatsächlich Aufwendungen für seinen Wohnraum erbringt. ( OVG Lüneburg v. 29.05.2012- 4 LA 114 / 12 )   

 

Eine Heikostenabrechnung kann nur nach dem Leistungsprinzip erfolgen. Es dürfen also nur die im Abrechnungszeitraum tatsächlich angefallenen Kosten umgelegt werden. Bei einer fehlerhaften Abrechnung ist die Anwendung des § 12 Abs. 1 HeikostenV ausgeschlossen. BGH v. 01.02.2012-VIII ZR 156/11                                                                                       

Bei den sogenannten kalten Betriebskosten ist allerdings eine Abrechnung nach dem Abflussprinzip zulässig. (BGH v. 20.02.2008-VIII ZR 49/07)              

  

 

Nach einem Urteil des BGH ist das Einsichtsrecht des Mieters bei einer vermieteten Eigentumswohnung begrenzt. Er kann zwar hier in die Jahresabrechnung des Verwalters nebst Anlagen Einsicht nehmen, aber, die zugrunde liegenden Beschlüsse der Wohnungseigentümergemeinschaft sind tabu. ( BGH v. 13.09.2011, VIII ZR 45/11 ) 

 

 

Eine fragliche Entscheidung wurde in Flensburg getroffen. Ein in einer Dachrinne gebildeter Eisblock löste sich aus dieser und beschädigte einen PKW. Die Dachrinne hat sich hier unter der Last des Eises zur Straße verbogen, so dass der Eisblock herausfiel. Nach Ansicht der Flensburger Richter würde hier der Hausbesitzer nach § 836 BGB haften. Zwar handelt es sich vorliegend nicht um das Ablösen von Gebäudeteilen, aber es würde ausreichen, wenn sich ein Bauteil aus dem Gesamtgefüge löst oder in seinem inneren Zusammenhalt beeinträchtigt wird. Das Verbiegen der Dachrinne nach außen würde die Voraussetzung des § 836 BGB erfüllen, weil es hierbei zu einer "physikalischen Veränderung" des Bauteils kam. ( LG Flensburg v. 15.03. 2011, 1 S 90/10 )