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Im Bereich der Haus- und WEG-Verwaltung sind wir gerne für Sie tätig. Wir garantieren eine sachgerechte und zuverlässige Verwaltertätigkeit basierend auf umfassenden fachlichen Kenntnissen und mit der Erfahrung von über 20 Jahren Tätigkeit.

Für ihre Eigentumswohnung bieten wir ebenfalls gerne die komplette Verwaltung an. Wir helfen und beraten Sie bei der Vertragsgestaltung und deren Abwicklung , dem Mietinkasso, bei Wartungen, Reparaturen und selbstverständlich bei Betriebskostenabrechnungen.

Die neue Trinkwasserverordnung tritt ab 01.11.2011 in Kraft. Der Bundesrat hat zugestimmt.

 

Von der Bundesjustizministerin wird ein Gesetzentwurf zur Reform des Mietrechts eingebracht. Wichtige Punkte stellen hierbei das Kündigungsrecht des Vermieters bei Nichtzahlung der Kaution, die Einschränkung der Möglichkeit zur Eigenbedarfskündigung bei Wohnungsumwandlung, die gleichzeitige Änderung der ZPO im Bezug auf Erleichterungen der Räumungsvollstreckung gegen Dritte, Regelungen zum Contracting und die Duldungspflicht des Mieters bei energetischer Sanierung dar. Hiernach hat der Mieter beispielsweise Modernisierungsmaßnahmen vorbehaltlos zu dulden, die dem Vermieter rechtlich verpflichten und bei freiwilligen energetischen Maßnahmen. Bei den freiwilligen Maßnahmen wäre aber das Mieterhöhungsverlangen von 11 % ausgeschlossen. Hier bliebe nur die Möglichkeit der Mietanpassung über die ortsübliche Vergleichsmiete. Das Sonderkündigungsrecht, nach erfolgter Modernisierungsankündigung, erfährt für den Härtefall ebenfalls eine Änderung um dem Vermieter mehr Planungssicherheit zu geben. Ebenso soll eine Mietminderung bei duldungspflichtigen energetische Maßnahmen für drei Monate und außerhalb der Heizperiode ausgeschlossen werden.

 

Aktualisiert (Mittwoch, den 01. Juni 2011 um 13:38 Uhr)

 

Bei einer Insolvenz des Mieters stellt die Nachforderung aus einer Betriebskostenabrechnung, welche sich auf einen vor der Insolvenzeröffnung abgeschlossenen Zeitraum bezieht, eine einfache Insolvenzforderung dar. Mithin kann diese Nachforderung nicht gegen den Mieter durchgesetzt werden, sondern muß analog § 174 Abs. 1 InsO zur Tabelle angemeldet werden. Dies gilt selbst dann, wenn die Abrechnung erst nach der Enthaftungserklärung nach § 109 Abs. 1 InsO erfolgte. Entscheidend ist lediglich, dass der Zeitraum über welchen abgerechnet wird, vor dieser Enthaftungserklärung liegt. Unererheblich ist es auch von wem die Erklärung abgegeben wird, dies kann auch von einem Treuhänder erfolgen. ( BGH v. 13.04.2011-VIII ZR 295/10)

Aktualisiert (Montag, den 30. Mai 2011 um 14:08 Uhr)

 

Auch nach der WEG-Reform und der Anerkennung der Parteifähigkeit der Wohnungseigentümergemeinschaft sollte, nach Rechtsprechung und teilweiser Literaturmeinung, die gewillkürte Prozessstandschaft des Verwalters im eigenen Namen Ansprüche der Gemeinschaft durchzusetzen beibehalten werden. Dem hat der BGH nun folgerichtig eine Absage erteilt. Dem Verwalter ist es nunmehr verwehrt Ansprüche der Eigentümergemeinschaft im eigenen Namen durchzusetzen. Selbst eine entsprechende Ermächtigung in der GO ist unwirksam! Die Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums, wozu die Durchsetzung von Ansprüchen gehört, obliegt der Wohnungseigentümergemeinschaft, welche vom Verwalter als Organ repräsentiert wird.

Für laufende Prozesse sollte man beachten, dass ein Parteiwechsel vom Verwalter auf die Eigentümergemeinschaft beantragt wird. (BGH v.28.01.2011-V ZR 145/10)

Aktualisiert (Montag, den 30. Mai 2011 um 14:10 Uhr)

 
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